2011

Rund um den Finanzplatz Frankfurt - Eschborn am 1. Mai 2011 - Sechs Sprinter machten mit

2011-05-01 20:00

Glück mit dem Wetter hatte diesmal die Velotour, das Jedermannrennen des traditionellen Profirennens „Rund um den Finanzplatz Frankfurt - Eschborn“, dem früheren Rennen „Rund um den Henningerturm“. Allerdings war es ziemlich frisch am Morgen.

Unsere fünf Vereinsmitglieder Katharina, Jürgen, Peter und Axel sowie Neumitglied Oliver hatten für die 70er Strecke gemeldet; Thomas ging auf die 100 km.

Schon vom Start weg ging es ordentlich zur Sache, sodaß Axel schnell ins Grübeln kam, wie lange er wohl das Tempo, obwohl im Windschatten von Jürgen, mitgehen konnte.

Katharina schlug ein langsameres Tempo an, während Peter sich bald stark nach vorn orientierte.

Bald beruhigte sich das Tempo und man schloß sich einer Gruppe oder einem einzelnen Fahrer an.

Der Wind war eine erhebliche Einflußgröße. Irgendwie kam er „immer“ von vorn - besonders unangenehm aber auf der zweimal zu durchfahrenden Strecke von Frankfurt nach Oberursel über die Rosa-Luxemburg-Straße, die zudem noch ständig leicht bergauf verlief.

Jürgen und Axel blieben fast das gesamte Rennen zusammen und wechselten regelmäßig ihre Position.

Beide kamen mit einem Durchschnitt von rund 32,1 km/h und einer Nettozeit von von 2:10 Std. ins Ziel.

Katharina ist stocksauer, weil ihr, trotz eines Durchschnitts von deutlich mehr als 25 km/h, die Weiterfahrt auf der 70er Strecke verweigert und sie auf die 42 km-Strecke verwiesen wurde. Die Organisation fand sie auch aus einem anderen Grund schlecht: An einer Verpflegungsstelle wurden fest verschlossene Flaschen gereicht, die natürlich beim Fahren nicht geöffnet werden konnten. So landete mal eine, von einem  Radler nach Öffnungsversuch achtlos weggeschmissen, direkt vor ihrem Rad; sie konnte nur knapp ausweichen.

Oliver, bei seinem ersten Rennen, schloß sich schnell einer schnellen Dreiergruppe an. Dabei gab es auch Gelegenheit, sich mit den anderen auszutauschen. Einer oder zwei sind noch auf der Suche nach einem Verein und Oliver empfahl ihnen unseren Verein. Er kam nach 2:07 Std. mit einer beachtlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,2 ins Ziel. Er ist begeistert und lechzt nach mehr!

Thomas wußte natürlich, auf was er sich bei der 100er Strecke eingelassen hatte. Gern hätte er eine wechselweise Unterstützung durch einen weiteren Fahrer aus dem Verein gehabt. Seine Zeit von 3:51 Std. stellte ihn aber, angesichts der Windverhältnisse, zufrieden.

Obwohl Peter, wie oben erwähnt, sich bald absetzte und zuerst ins Ziel kommen würde, kam er - bedingt durch ein dringendes Bedürfnis - mit 2:17 Std. ins Ziel.

Das Rennen kann, der Name sagt es, Jedermann/-frau empfohlen werden, der/die mal auf abgesperrter Straße schneller fahren will. Allerdings ist ständige Konzentration geboten. Es gab einige Stürze, fremdverschuldet, aber auch auch aus eigener Unachtsamkeit.